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MPU Kosten: Was kostet die MPU wirklich?

Transparente Übersicht aller MPU-Kosten — von der MPU-Gebühr über Abstinenznachweise bis zur Vorbereitung. Damit du weißt, was auf dich zukommt.

600–1.300 € MPU-Gebühr2.000–4.500 € GesamtSteuerlich kaum absetzbarRatenzahlung möglich

Die MPU ist nicht billig – und die eigentliche Untersuchung ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Viele unterschätzen, wie viel Geld für Abstinenznachweise, Vorbereitung und Nebenkosten zusammenkommt. Auf dieser Seite erfährst du transparent, mit welchen Kosten du rechnen musst und wo du sparen kannst, ohne deine Erfolgschancen zu gefährden.

Was kostet die MPU? Die MPU-Gebühr nach GebOSt

Die Kosten für die medizinisch-psychologische Untersuchung selbst sind in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) geregelt. Das bedeutet: Jede Begutachtungsstelle – egal ob TÜV, DEKRA oder ein anderer Träger – berechnet dieselben Gebühren. Die genaue Höhe hängt vom Anlass deiner MPU ab.

MPU Kosten nach Anlass

Anlass der MPUKosten (ca.)
Alkoholca. 600–750 €
Drogenca. 600–750 €
Punkte / Verkehrsauffälligkeitenca. 600–625 €
Straftaten (aggressives Verhalten im Verkehr)ca. 600–750 €
Kombinierte Fragestellungen (z. B. Alkohol + Punkte)ca. 900–1.300 €
Wichtig

Diese Beträge umfassen nur die reine Begutachtung. Alle weiteren Kosten – und die können erheblich sein – kommen noch dazu. Mehr zum genauen Ablauf erfährst du auf unserer Seite zum MPU Ablauf.

Zusatzkosten: Abstinenznachweise & Beratung

Je nach Anlass musst du vor der MPU bestimmte Nachweise erbringen. Das treibt die Gesamtkosten deutlich in die Höhe.

Abstinenznachweise

Bei einer MPU wegen Alkohol oder Drogen wird in den meisten Fällen ein Abstinenznachweis verlangt – je nach Hypothese über 6, 12 oder 15 Monate. Die Kosten unterscheiden sich je nach Methode:

MethodePro KontrolleGesamt (12 Monate)
Urinscreening (EtG)50–100 €ca. 300–600 €
Haaranalyse Alkohol (EtG + FAEE)150–250 €/Analyseca. 600–1.000 € (4 Analysen/12 Monate)
Haaranalyse Drogen150–250 €/Analyseca. 300–500 € (2 Analysen/12 Monate)
Drogen-Urinscreening (alle Substanzen)100–200 €ca. 600–1.200 €
PEth-Bluttest (nur Alkohol)50–100 €ca. 300–600 €

Welche Methode für dich die richtige ist, hängt von deinem Fall ab. Ausführliche Infos findest du auf unserer Seite zum Abstinenznachweis.

Verkehrspsychologische Beratung (§ 71 FeV)

Eine verkehrspsychologische Beratung nach § 71 FeV kann bei Punkteauffälligkeiten hilfreich sein und ist manchmal sogar Voraussetzung für eine positive Prognose. Die Kosten liegen bei ca. 300–500 € für typischerweise 3–4 Sitzungen.

MPU Vorbereitung: Was kostet eine gute Vorbereitung?

Die Vorbereitung ist der wichtigste Faktor für deinen Erfolg. Wer unvorbereitet in die MPU geht, fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch – und das kostet dich dann nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Zeit.

MethodeKostenBesonderheit
Einzelberatung Verkehrspsychologe1.000–3.000 € (5–15 Sitzungen)Maximal individuell, teuer
Gruppenkurs800–1.500 € pauschalGünstiger, weniger individuell
Online-Vorbereitung (z. B. Dein MPU-Buddy)Deutlich günstigerFlexibel, jederzeit, KI-Simulation
Wichtig

Eine durchgefallene MPU kostet dich die komplette MPU-Gebühr erneut — plus Wartezeit, verlorene Mobilität und möglicherweise erneute Abstinenznachweise. Gute Vorbereitung zahlt sich aus.

Mehr dazu findest du auf unserer Seite zur MPU Vorbereitung.

Gesamtkosten Übersicht: Womit musst du realistisch rechnen?

Wenn du alle Posten zusammenrechnest, ergibt sich ein realistisches Gesamtbild. Hier eine typische Kalkulation für eine Alkohol-MPU mit 12 Monaten Abstinenz:

KostenpostenKosten (ca.)
MPU-Gebühr600–750 €
Abstinenznachweis (12 Monate)300–600 €
MPU-Vorbereitung800–3.000 €
Sonstige Kosten (Fahrkosten, Unterlagen)50–100 €
Gesamtca. 2.000–4.500 €

Bei einer Punkte-MPU ohne Abstinenzprogramm liegen die Gesamtkosten eher bei 1.000–2.000 €. Bei kombinierten Fragestellungen oder wiederholter MPU können die Kosten auch darüber hinausgehen.

Kann man MPU-Kosten von der Steuer absetzen?

Kurze Antwort: In der Regel nein. Die MPU wird steuerrechtlich als Folge eines selbstverschuldeten Vorfalls betrachtet. Da der Führerscheinentzug auf eigenem Fehlverhalten basiert, erkennt das Finanzamt die Kosten normalerweise nicht als Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastung an.

Es gibt seltene Ausnahmen: Wenn du deinen Führerschein zwingend für deinen Beruf brauchst (z. B. als Berufskraftfahrer oder Außendienstmitarbeiter) und dies nachweisen kannst, haben einzelne Finanzgerichte die Kosten als Werbungskosten anerkannt. Sprich im Zweifelsfall mit deinem Steuerberater.

Ratenzahlung: MPU-Kosten in Raten zahlen

Die Gesamtkosten auf einmal aufzubringen, ist für viele eine echte Belastung. Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Begutachtungsstellen: Einige MPU-Stellen bieten Ratenzahlung für die MPU-Gebühr an. Frag direkt bei deiner Stelle nach.
  • Vorbereitungsanbieter: Manche Verkehrspsychologen und Online-Anbieter bieten flexible Zahlungsmodelle an.
  • Abstinenznachweise: Die Kosten verteilen sich ohnehin über mehrere Monate, da du die einzelnen Kontrollen nach und nach bezahlst.
  • Tipp: Starte frühzeitig mit der Planung. Je mehr Zeit du hast, desto besser kannst du die Kosten über Monate verteilen, statt alles auf einmal stemmen zu müssen.

Kosten sparen — ohne Qualität zu opfern

Klassische MPU-Beratung kostet zwischen 1.000 und 3.000 €. Mit Dein MPU-Buddy bereitest du dich ab 179 € vor — basierend auf den aktuellen Beurteilungskriterien (BK 5), flexibel und digital.

Nach der Anmeldung bekommst du außerdem eine individuelle Empfehlung für günstige Analysestellen in deiner Nähe. Jetzt starten – finde heraus, wo du stehst und welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind.

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